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Zurück zur Übersicht 25. Oktober 2026

100. Weltmissionssonntag "Eins in Christus, vereint in der Mission"

Am Sonntag, 25. Oktober 2026, feiern wir in unserer Pfarrei die Gottesdienste zum Weltmissionssonntag um 8.30 Uhr in Schaanwald und um 10.00 Uhr in Mauren. Mitgestaltet wird der Gottesdienst in Mauren von unseren angehenden Firmlingen und der Seniorenmusik Liechtenstein. Die Kollekte ist für die Anliegen der Mission bestimmt.

100 Jahre Weltmissionssonntag – gemeinsam im Glauben verbunden

Im Jahr 2026 wird der Weltmissionssonntag zum 100. Mal begangen. Papst Leo XIV. hat dazu das Leitwort «Eins in Christus, vereint in der Mission» gewählt. In seiner Botschaft lädt er die Kirche ein, die Einheit in Christus zu stärken und gemeinsam den Auftrag weiterzuführen, die frohe Botschaft allen Menschen zu verkünden. Zugleich dankt er allen, die durch ihr Gebet, ihre Unterstützung und ihren persönlichen Einsatz die weltweite Missionsarbeit über Jahrzehnte hinweg getragen haben.

Das Jubiläum erinnert uns daran, dass Mission nicht die Aufgabe einiger weniger ist. Durch die Taufe gehören wir alle zum Leib Christi. Jeder Mensch ist eingeladen, mit seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten dazu beizutragen, dass Gottes Liebe in der Welt erfahrbar wird.

Eine Melodie, viele Stimmen – vereint in Christus

Das Plakat zum Weltmissionssonntag zeigt eine Kirche in Bolivien, eine Harfe und eine Notenlinie, die sich durch den Himmel zieht. Die Motive erinnern daran, wie eng Glaube, Musik und Gemeinschaft miteinander verbunden sind.

Die Kirche verweist auf die Jesuitenmissionen in Bolivien und auf das Wirken des Jesuitenpaters Martin Schmid (1694–1772). Als Priester, Musiker und Instrumentenbauer prägte er den Kirchenbau und die Kirchenmusik in dieser Region. Die Harfe und die Notenlinie stehen für die verbindende Kraft der Musik: Sie schafft Gemeinschaft, auch wenn Menschen verschiedene Sprachen sprechen und unterschiedlichen Kulturen angehören.

Eine Melodie entsteht aus vielen einzelnen Tönen. Jeder Ton hat seinen eigenen Klang, und erst im Zusammenspiel entsteht eine harmonische Melodie. So ist es auch in der Kirche: Menschen bringen unterschiedliche Gaben, Erfahrungen und Stimmen mit. In Christus können sie zusammenfinden und gemeinsam Zeugnis von seiner Liebe geben. Dabei geht es nicht darum, dass alle gleich werden, sondern darum, einander zuzuhören, sich gegenseitig zu achten und miteinander zu wirken.

Das Bild stellt auch uns eine persönliche Frage: Welchen Ton bringen wir in die gemeinsame Melodie der Kirche ein? Vielleicht ist es ein Gebet, eine helfende Hand, ein offenes Ohr für einen Menschen in Not oder eine konkrete finanzielle Unterstützung. Jeder Beitrag zählt. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass die Liebe Christi über alle Grenzen hinweg hörbar und sichtbar wird.

Herzliche Einladung zum Gottesdienst! Feiern wir miteinander unseren Glauben, stärken wir unsere Verbundenheit mit der Weltkirche und setzen wir durch Gebet und Kollekte ein Zeichen weltweiter Solidarität.

P. Anto Poonoly